ENERGIEEFFIZIENZGEMEINDEN

Internationale Jahrestreffen der Energieteams

Internationales Jahrestreffen in Bregenz

Kommunale Vertreter aus den drei Bodensee-Anrainer-Ländern informieren sich einmal jährlich im Rahmen von Fachvorträgen und Workshops grenzüberschreitend über energiepolitische Leuchtturmprojekte aus den Gemeinden. Das diesjährige Treffen in Vorarlberg stellt Gemeinden auf dem Weg zur Energieautonomie vor. Die Veranstaltung im Festspielhaus Bregenz, das im Jahr 2011 mit dem österreichischen Umweltzeichen "Green Meetings" für nachhaltige Veranstaltungen ausgezeichnet wurde, bietet neben der Möglichkeit E-Mobilität hautnah zu erleben, eine Projektbörse die in offener Atmosphäre eine Plattform für regen internationalen Austausch bieten wird. Ein zeitgleich stattfindender Round-Table der Bürgermeister zum Thema "Energieautonomie Vorarlberg - Rolle der Gemeinden" rundet die Veranstaltung ab.

Termin:

18. Oktober 2011 im Festspielhaus Bregenz
Anmeldung internationales Jahrestreffen in Bregenz

Vernetzung durch Erfahrungsaustausch

Regelmäßige Energieteam-Treffen

Regelmäßige Erfahrungsaustauschtreffen der Kommunen vernetzen die am Projekt teilnehmenden Energieteams miteinander. Auf den Treffen werden konkrete aktuelle energiepolitische Themen vorgestellt und diskutiert. Das nächste Treffen ist für das erste Quartal 2012 geplant und wird wieder in Kempten stattfinden.  

Nächste Termine: 

-20. OKtober 2011 in Ravensburg
-Frühjahr 2012 in Kempten

Exkursion in die Schweiz

Gruppenfoto Tropenhaus Wolhusen, Schweiz

Grand Tour 01./02. Juli: hervorragend organisiert und sehr interessant

Auf dem diesjährigen Exkursionsprogramm standen unter anderem das erste Null-Energie Bürogebäude der Schweiz in Kemptthal und das Tropenhaus Wolhusen, das Abwärme einer Erdgas-Verdichtungsstation nutzt, um mitten in der Schweiz Tropenfrüchte zu ziehen. Zeit für energiegeladene Gespräche fand sich, neben der Fahrtzeit im Bus, auch bei einer Bootsfahrt mit Abendessen auf dem Vierwaldstätter See in Luzern. Dort konnte dann auch noch, am Ende eines ereignisreichen ersten Exkursionstages der ´Plan Lumiere´, der mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichneten Stadt Luzern besichtigt werden. Am nächsten Tag stand das Atomkraftwerk Leibstadt, das leistungsstärkste der fünf Schweizer Atomkraftwerke, als Exkursionsziel im Mittelpunkt. Dank der hervorragenden Planung durch das Energieinistitut Vorarlberg, konnten alle Exkursionsteilnehmer zwei Tage angefüllt mit Energiethemen erleben und sich intensiv in persönlichen Gesprächen mit Verantwortlichen und politischen Akteuren zur aktuellen Schweizer Energiepolitik informieren.

Projektvorstellung

Das Projekt "Energieeffizienzgemeinden" wird gefördert durch das Interreg IV-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein". Ziel von "Energieeffizienzgemeinden" ist die grenzüberschreitende Vernetzung von energie- und klimaschutzpolitisch aktiven Städten und Gemeinden, die am European Energy Award® (eea) bzw. am Vorarlberger e5-Programm teilnehmen.
Details zum Programm

Weiterbildung durch regelmäßige Exkursionen

Besichtigung von Highlightprojekten an 2 Tagen

Interessante Projekte mit engagierten Protagonisten in ausgewählten Regionen werden einmal jährlich im Rahmen einer zweitägigen Exkursion besucht. Vorarlberg, bayerisches und württembergisches Allgäu, aber auch wie diesjährig die Schweiz standen bereits auf dem Exkursionsprogramm. Im Jahr 2012 heißt es deshalb: auf zu neuen Zielen!

Nächste Termine:

- Mitte 2012 - Info zum Exkursionsziel folgt

European Energy Award®

grenzüberschreitendes wissen auf einen blick

Der European Energy Award® ist ein europaweites Programm zur Qualifizierung und Auszeichnung von Gemeinden, die durch den effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energieträgern einen Beitrag zu einer zukunftsverträglichen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten wollen. Angelehnt an Qualitätsmanagementsysteme, ist der European Energy Award® (eea) als ein Prozess zu verstehen, in dem Schritt für Schritt
- Schwachstellen aufgedeckt werden
- Verbesserungspotenziale identifiziert werden,
- Strukturen für Energieprojekten aufgebaut oder verstärkt werden,
- ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess in Gang gesetzt wird,
- die Mitwirkung der Bevölkerung ermöglicht wird.
Details zum European Energy Award