Energieeffizienzgemeinden

Das Projekt "Energieeffizienzgemeinden" wurde gefördert durch das Interreg IV-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein". Ziel von "Energieeffizienzgemeinden" war die grenzüberschreitende Vernetzung von energie- und klimaschutzpolitisch aktiven Städten und Gemeinden, die am European Energy Award® (eea) bzw. am Vorarlberger e5-Programm teilnehmen. Der European Energy Award® ist ein europaweites Programm zur Qualifizierung und Auszeichnung von Gemeinden, die durch den effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energieträgern einen Beitrag zu einer zukunftsverträglichen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten wollen.

Die Umsetzung der Projektinhalte wurden durch das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) als Projektkoordinator (Lead Partner), durch das Energieinstitut Vorarlberg (EIV) sowie durch die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) realisiert. Für Aktivitäten in der Region Oberschwaben konnte die Energieagentur Ravensburg gewonnen werden. Das Projektkonsortium stand außerdem mit Energiestadt Schweiz in Kontakt.

Projektinhalte

  • Austausch und Vernetzung von Kommunen 
    Durch den Aufbau eines kommunalen Netzwerkes wird allen im Fördergebiet liegenden eea-Kommunen die Möglichkeit für regelmäßigen Erfahrungsaustausch gegeben. Ebenfalls werden die Bildung von Energie-Partnerschaften sowie neue Impulse bei der Umsetzung von energiepolitischen Maßnahmen angeregt.
  • Weiterbildung der Akteure in den Kommunen 
    Gemeinsame Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit energiepolitischen Inhalten, zugeschnitten auf kommunale Energiethemen sowie gemeinsame Exkursionen zu Highlightprojekten sollen das Know-How der Kommunen bei der Gestaltung einer energieeffizienten und sinnvollen Energiepolitik stärken.
  • Jahrestreffen aller Akteure aus dem Programmgebiet 
    Einmal jährlich treffen sich alle Energie-Teammitglieder, die eea-Berater sowie kommunale Entscheidungsträger aus alten und potentiellen neuen eea-Kommunen der Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Region zu einem grenzüberschreitenden Symposium.
  • Gemeinsame inhaltliche Weiterentwicklung und Umsetzung 
    Das bereits bestehenden e5-Gemeindenetzwerk und die neu aufgebauten Netzwerke im deutschen Projektgebiet werden weiter entwickelt und inhaltlich ergänzt. Dabei werden Veranstaltungen, Kampagnen und Aktionen für alle Gemeinden im Projektgebiet nutzbar aufbereitet.
  • Analyse der Rahmenbedingungen
    Eine übersichtliche Zusammenstellung der politischen Ziele und Rahmenbedingugen, der angebotenen Werkzeuge und Programme sowie der Förderprogramme für die kommunale Energie- und Klimaschutzpolitik auf europäischer Ebene, auf Bundes- und Landesebene wird erstellt. Es wird festegestellt, wo genau bei den Gemeinden Bedarf zur Unterstützung in Zeiten der Energiewende und Energieautonomie besteht.
  • Verbreitung und Öffentlichkeitsarbeit 
    Die Projektpartner betreiben regelmäßig anhand von Pressemeldungen, Newslettern, Pressespiegel, Rundfunk und TV zentrale Öffentlichkeitsarbeit für die Gemeinschaft aller am Programm teilnehmenden Kommunen.

Mit dem Know-How aus den Vorarlberger e5-Gemeinden lassen sich neue Netzwerke im Allgäu und im Bodenseeraum aufbauen und Kommunen für eine Teilnahme motivieren. Vor allem der Erfahrungsaustausch und die intensive Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg sind ein Gewinn für alle beteiligten Gemeinden und Regionen, da so bereits umgesetzte Erfolgsrezepte auf andere Regionen und Kommunen übertragen werden.

Projektdauer:

1. März 2007 bis 31. Dezember 2012
verlängert bis 30. Juni 2014

Partner:

Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), Projektkoordinator eza! ist eine gemeinnützige GmbH zur Förderung erneuerbarer Energien und effizienter Energienutzung und wird getragen von Kommunen, Wirtschaft und Initiativen des Allgäus.

Energieinstitut Vorarlberg (EIV)
Das EIV berät, bildet und forscht für sinnvollen Energieeinsatz und erneuerbare Energieträger. Seit seiner Gründung vor 25 Jahren setzt sich das Energieinstitut Vorarlberg für die Verbreitung energieeffizienter Anwendungen bei allen wichtigen Verbrauchergruppen ein.

Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA)
Aufgabe der KEA ist die Mitwirkung an der Klimaschutzpolitik des Landes Baden-Württemberg. .

Förderung

Das Projekt wird gefördert durch das Interreg IV-Programm "Alpensee-Bodensee-Hochrhein" der Europäischen Union. Interreg ist ein Programm der EU zur Förderung der Zusammenarbeit in grenznahen Regionen.

EUROPÄISCHE UNION

Gefördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

eza!: Energie- und Umweltzentrum Allgäu

eza! ist eine gemeinnützige GmbH zur Förderung erneuerbarer Energien und effizienter Energienutzung und wird getragen von Kommunen, Wirtschaft und Initiativen des Allgäus. über eza!

Energieinstitut Vorarlberg

Das Energieinstitut Vorarlberg ist ein vielseitiges Dienstleistungsunternehmen mit der Aufgabe, die Zielsetzungen des Vorarlberger Energiekon- zepts, insbesondere den effizienten Energieeinsatz und die Nutzung alternativer Energien im privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich initiierend, beratend und begleitend zu fördern und zu unterstützen. übers Energieinstitut Vorlarlberg

KEA: Klimaschutz für Baden Württemberg

Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH wurde im Jahre 1994 gegründet. Aufgabe der KEA ist die Mitwirkung an der Klimaschutzpolitik des Landes Baden-Württemberg. über die KEA

Interreg

Das Projekt wird gefördert durch das Interreg IV-Programm "Alpensee-Bodensee-Hochrhein" der Europäischen Union. Interreg ist ein Programm der EU zur Förderung der Zusammenarbeit in grenznahen Regionen.